Ausbildung

Ausbildung

1. Ausbildungsdauer und Anforderungen

Die Ausbildung zum „Generalisten“ dauert insgesamt drei Jahre und findet sowohl in der Schule als auch in den verschiedenen Einrichtungen statt, in der der Auszubildende die praktische Ausbildung absolviert. Im dritten Jahr erwirbt man den Abschluss zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

Um „Pflegefachmann / Pflegefachfrau“ werden zu können, benötigt man insbesondere:

  • Einen mittleren Schulabschluss zum Beispiel Realschulabschluss oder
  • einen Hauptschulabschluss plus mit erfolgreich abgeschlossener
    • mindestens zweijähriger Berufsausbildung oder
    • Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer oder
  • eine erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung
    und
  • ausreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.

Unsere Praxisanleiterin, Frau Greiner Bea, führt die Auszubildenden dabei schrittweise an die Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

„Ich habe mich dazu entschlossen die Weiterbildung als Praxisanleitung zu absolvieren, um mein theoretisches, sowie praktisches Wissen weiterzugeben. Ebenfalls war es mir wichtig, dass die Schülerinnen- und Schüler einen Ansprechpartner haben, der jederzeit bereit ist, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mir ist es wichtig, die Freude und den Spaß an der Arbeit zu vermitteln, um so viele Menschen wie möglich für den Beruf als Pflegefachkraft und als Pflegefachhelfer zu begeistern.“

Wir als Pflegeeinrichtung bieten Ihnen die zu absolvierenden Stunden in der Langzeitpflege, gerontopsychiatrischen Versorgung sowie im ambulanten Dienst an.

2. Verdienst

In der Pflege gibt es keinen allgemein verbindlichen Tarifvertrag. Deshalb kann die Vergütung sehr unterschiedlich ausfallen. In jedem Fall erhalten die Auszubildenden ab dem ersten Ausbildungsjahr eigenes Gehalt (in der Regel über 1.000 Euro), das mit jedem Ausbildungsjahr steigt.

3. Warum die Ausbildung in der Pflege?

Die Strukturen in der Pflege haben sich sehr verändert; die Anforderungen sind aufgrund des medizinischen Fortschritts gestiegen. In allen Pflegeeinrichtungen sind vertiefte medizinisch-pflegerische Kenntnisse erforderlich. Die Behandlungen sind komplexer geworden, auch weil moderne Medizintechnik zum Einsatz kommt.

Daneben verändert sich unsere Gesellschaft. Die Menschen werden immer älter, in den Krankenhäusern steigt der Anteil pflegebedürftiger und demenziell erkrankter Patienten stark an. Und es zeigt sich, dass zum Beispiel chronische Krankheiten auch bei Kindern zunehmen, die man bisher überwiegend von Erwachsenen kannte. In starren Strukturen denken ist da nicht sinnvoll. Ob alt, ob jung – als zukünftige Pflegefachfrau oder Pflegefachmann erlernt man die Grundlagen, um alle Menschen (vom Kleinkind bis zum Senioren) in allen Versorgungsbereichen professionell pflegen können. Außerdem müssen die Pflegenden in allen Pflegebereichen vernetzt denken.

„Mein Name ist Sabine Liebig, ich bin 56 Jahre alt und habe mich vor drei Jahren dazu entschieden,

die Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Der Grund für diese Entscheidung war, weil mir der Umgang mit den alten Menschen viel Freude bereitet und ich mich um das Wohlergehen dieser Menschen kümmern möchte. Auch möchte ich Menschen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Belange unterstützen und anleiten.

Meine theoretische Ausbildung absolvierte ich in der Altenpflegeschule BFZ-Neumarkt.“

„Ich heiße Nina Handfest und habe mich dazu entschieden, die Altenpflegeausbildung zu absolvieren, um mehr über die Pflege mit älteren Menschen zu erfahren, für mehr Wissen das ich in meiner Arbeit als Altenpflegerin anwenden kann und um mehr Möglichkeiten in meinen Beruf zu haben. Weil ich sehr gerne mit älteren Menschen arbeite, kann ich ihnen helfen und sie dabei in jeder Lebenslage unterstützen, um den Alltag zu bewältigen. Ich gebe dabei mein Bestes, um ihr Leben zu verschönern und dabei bekomme ich so viel mehr zurück: Ein Lächeln, ein Dankeschön und vor allem die Wertschätzung die ich spüre, wenn ich jemanden “nur” einen Wunsch erfülle. Es macht mir sehr viel Spaß, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ich habe durch die Ausbildung zur Altenpflegerin sehr viel gelernt und habe Freude daran, mein Wissen weiter zu geben und anzuwenden um anderen Menschen in ihrer Gesundheit aber auch in der Krankheit zu unterstützen und für sie da zu sein. Meine theoretische Ausbildung absolviere ich im Haus St. Marien Neumarkt:“

Gute Pflege braucht gute Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen – vielleicht Sie?

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne!